Toleranz bedeutet Duldsamkeit. Fremde Handlungsweisen, Sitten und Überzeugungen sollen akzeptiert werden. Unterschiedliche Individuen sollen gleichberechtigt behandelt werden. Das Verb “tolerieren” stammt vom lateinischen “tolerare” ab und bedeutet erdulden. Im 16. Jahrhundert wurde der Begiff bereits geprägt. Das Adjektiv “tolerant” wurde im 18. Jahrhundert zur Zeit der Aufklärung geprägt. Der Gegenbegriff zu Toleranz ist Intoleranz. Dieser Begriff wird vom französischen “intolerance” abgeleitet und bereits im 18. Jahrhundert geprägt.

Vorurteile sind Gründe für Intoleranz

Vorurteile gegenüber anderen Kulturen sind oft der Grund für Intoleranz. Dieses nicht akzeptieren von fremden Religionen, Kulturen und Denkweisen sind jedoch nicht angeboren, sondern werden eher anerzogen. Kleine Kinder kennen eigentlich keine Vorurteile. Oft werden dieses Anderssein nicht akzeptiert, weil man es nicht kennt. Hier hilft es, sich mit fremden Kulturen auseinander zu setzen.

Rassismus

Die extremste Form von dieser Nichtakzeptanz ist Rassismus. Hier wird oft mit Gewalt gegen andere Kulturen und Religionen angegangen. Dies tritt in organisierter Form auf. Jedoch ist dies nicht nur auf Deutschland begrenzt, sondern weltweit ein Problem. Der Ku-Klux-Klan in den Südstaaten der USA ist hierfür ein gutes Beispiel. Dieser wurde bereits im Jahre 1865 gegründet.

Toleranz ist lernbar

In Deutschland gibt es verschiedene Möglichkeiten, um Vorurteile abzubauen. Schon im Kindergarten und in der Schule kann man Kinder gezielt mit anderen Kulturen und Religionen in Berührung bringen. Auch in kulturellen Begegnungsstätten können Kinder und Erwachsene ihre Vorurteile abbauen, in dem man sich hier mit anderen Kulturen auseinander setzt. Vorurteile gegen behinderte Menschen können zum Beispiel in integrativen Kindergärten und Schulen abgebaut werden. Hier werden Kinder mit und ohne Behinderung gleichzeitig betreut und können von einander lernen.

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Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit tendieren die Menschen dazu, andere Menschen zu kategorisieren und in “Schubladen zu stecken”. Einmal stigmatisiert, ist es oft schwer, wieder aus dieser Misere heraus zu kommen, denn nur wenige Menschen sind dazu bereit, einmal gebildete Meinungen zu revidieren.

Behinderung ©flickr.com/Alaina Abplanalp Photography

Menschen mit Behinderung werden auch heute noch oftmals ausgegrenzt.

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Das Stereotyp ist ein, im alltäglichen Zusammenleben, relativ häufig verwendeter Begriff. Doch was bedeutet er genau? Sinngemäß übersetzt heißt es: Etwas ist fest, haltbar, also unveränderlich. Stereotype treten interdisziplinär auf und beziehen sich hauptsächlich auf bestimmte Gruppen von Menschen.

Paris Liebhaber ©flickr.com/richiemontalbo

Das Steroetyp das Franzosen gute Liebhaber wären hält sich hartnäkig.


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Sir Peter Ustinov, nicht nur als Schauspieler berühmt, widmet sich nun auch der Literatur und hat mit dem Buch “Achtung Vorurteile” auf 280 Seiten gewohnt satirisch aber ernst nicht nur über die Vorurteile geschrieben, die die Menschen haben, sondern auch teilweise eine Biographie über sich selbst verfasst.

Was will uns “Achtung Vorurteile” sagen?

Sir Peter Ustinov meint in seinem Buch, dass die Menschheit gerade eine “Renaissance der Vorurteile” erlebe und findet auch gleich ein paar Beispiele, ohne lange suchen zu müssen. So ist Ustinov der Meinung, dass der Krieg gegen den Irak nur auf Grund von Vorurteilen geführt wurde. An dieser Stelle stellt sich Ustinov oftmals die Frage, wie der ehemalige Präsident George W. Bush überhaupt schläft, wenn man bedenkt, dass er auf
Grund von Vorteilen tausende Zivilisten getötet habe.

Abseits von der Politik

Aber nicht nur die Politik ist ein Thema in seinem Roman, sondern auch der Alltag. So erleben Ausländer schiefe Blicke, werden oft mit Vorurteilen wegen ihrer Kultur und ihrem Aussehen beworfen – doch wer jetzt denkt, Ustinov versucht politisch korrekt alle Menschen vom Guten im Menschen zu überzeugen, der irrt. In lustiger und humorvoller Art und Weise versucht Ustinov nur den Leser zum Nachdenken zu bringen. Jedes Kapitel des Buches, und das macht das Buch erst so richtig interessant, ist zudem auch mit eigenen Geschichten aus dem Leben Ustinovs geschmückt. Das Lesevergügen wird nie gebremst und das Multitalent Ustinov serviert seinen Roman auf einen Teller mit Humor, Neugier wie aber auch mit einer ordentlichen Portion Zweifel.

Das Multitalent aus London!

Sir Peter Ustinov, geboren 1921 in London, ist nun in dritter Ehe verheiratet und hat insgesamt vier Kinder. 1951 begann mit dem Film “Quo Vadis” seine Karriere als Schauspieler. Zweimal erhielt Ustinov auch den Oscar – für “Spartacus” und “Topcapi”.

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Redensarten und Sprichwörter sind für dein einen eine Lebensweisheit, die auch befolgt wird, für andere sind es nur nervige Floskeln ohne Bedeutung. Doch es gibt viele Unterschiede, sogar in der Bedeutung der beiden Begriffe und oft steht hinter diesen Weisheiten eine interessante Geschichte wie diese Sprüche entstanden sind.

Cliche ©flickr.com/Tom Newby Photography
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Keiner ist gefeilt davor. Schnell sind wir dabei, Stereotype oder Klischees zu verwenden, um unsere Mitmenschen oder Gruppen von Menschen zu kategorisieren. Wem ist es nicht bekannt, das Klischee von den Männern als besseren Autofahrern. Und um beiden Geschlechtern gerecht zu werden, wer ist gleich bei einer Krankheit angeblich wehleidiger?

Hass ©flickr.com/blakeemnrys
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Die Franzosen sind schon ein lustiges Völkchen. Und wenn man einmal herumfragt, wie sich die Deutschen den typischen Franzosen vorstellen, dann erhält man eine Reihe von Klischees, französische Klischees, die im Folgenden genannt werden. Es wird zum Beispiel gesagt, dass Franzosen ihr Essen immer dabei haben. Außerdem gehören sie zu den Menschen auf der Welt, die ohne Wein nicht leben könnten. Es ist auch lustig, dass alle Welt meint, dass jeder Franzose eine Baskenmütze trägt. Irgendwie lustig die Vorstellung. Ein wohl wahres Klischee ist, dass Franzosen nur französisch sprechen. Das zumindest kann der Tourist selbst erfahren.

Paris ©flickr.com/showbizsuperstar

Die französische Art und das Klischee Frankreich

Wer kein französisch in Frankreich spricht, hat Pech gehabt. Gnädiges Englisch sprechen die Klischee Franzosen nämlich aus Prinzip nicht. Auch wird den Franzosen nachgesagt, dass sie sich in die kleinste Parklücke quetschen, auch wenn es für einen Deutschen einfach keinen Platz mehr gäbe. Zudem besitzt jeder Franzose mindestens zwei Hunde. Das wäre ziemlich erstaunlich. Und was man auch nicht vergessen darf, ist ihre Liebe zur Mode. Nichts geht über ausgefallene Trends aus Frankreich. Und auch das leibliche Wohl liegt den Franzosen sehr am Herzen. Jeder kennt sicherlich die Filme mit den verliebten Pärchen in Frankreich auf dem Eifelturm, der übrigens nicht von Herrn Eifel entworfen wurde. Nichtsdestotrotz sind Franzosen die romantischen Liebhaber und hassen dafür ihre Nachbarn die Engländer. Auch die Deutschen mögen die Franzosen nur bedingt.

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Vorurteile gibt es in jedem Land, in jeder Stadt und in jedem Menschen. Und es ist ein Instinkt, diese Vorurteile zu bilden. Auch wenn die Mischung von Vorurteilen und Klischees schnell verwischt, so stellt sich doch die Frage, warum und vor allem wann ein Vorurteil als Klischee angesehen wird? Ist Vorurteil und Klischee vielleicht sogar dasselbe?

Frauen Klischee ©flickr.com/SanFranAnnie
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Immer wieder gibt es populäre Irrtümer, wobei sich diese trotz Aufklärung hartnäckig halten. Konstant hält sich der Glaube, dass sich in Spinat besonders viel Eisen befindet und sehr gut für die Gesundheit ist. Dies ist leider falsch, denn bei der Untersuchung von Spinat setzte ein Wissenschaftler ein Komma falsch und deshalb kam der hohe Wert zustande.

Keep out ©flickr.com/alisdair

Ein einfaches Schild reicht rechtlich nicht aus, die Baustelle muss auch abgesperrt sein.

Viele Gastwirte erwähnen das Gewicht auf der Speisekarte. Wenn also auf der Speisekarte 250g versprochen werden, müssen auch 250g auf dem Teller liegen. Die Ausrede vom Koch es gibt einen Verlust beim Braten muss der Gast nicht akzeptieren. Einige Menschen denken, dass man nach mehrmaligen Rufen die Gaststätte ohne zu bezahlen verlassen kann, was ein großer Irrtum ist. Der Gast muss vor dem Gehen seine Adresse beim Personal hinterlassen mit der Bitte, die Rechnung zuzusenden. Einfach aus der Gaststätte verschwinden ist Zechprellerei.

Weitere populäre Irrtümer unterliegen sehr oft Bauträger. Mit dem Schild. “Eltern haften für Ihre Kinder”, kann nicht die Verantwortung auf die Erziehungsberechtigten abgewälzt werden. Die Bauträger müssen ihre Baustelle vor fremden Zutritt entsprechend absichern und nicht nur ein Schild anbringen. Einige Jugendliche denken, man kann in der Wohnung dreimal im Jahr richtig laut feiern, wenn ein Zettel im Hausflur angebracht wurde. Diese Regelung ist ein Irrtum, denn ab 22:00 Uhr darf nur noch mit Zimmerlautstärke weitergefeiert werden.

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Das leidige Thema heißt Mann und Frau. Wir selbst und unser Gegenüber ist doch häufig Quelle der Ratlosigkeit. „Was meint Sie wohl damit schon wieder?“ oder „Er meint doch sicherlich, ich sehe fett darin aus.“ sind die typischen Dinge, die gedacht werden, aber nicht gesagt. Typisch Mann typisch Frau Klischees gibt es viele. Doch welche sind wohl die bekanntesten?

Mann Frau ©flickr.com/Claus Rebler
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